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18.05.2017

Alles blüht und wächst

 

Getrocknete Giftpflanzen werden von den Pferden als solche fast nicht mehr erkannt und mit dem Heu aufgenommen. Aber auch die Weide birgt Gefahren und sollte deshalb regelmäßig auf Giftpflanzen kontrolliert werden. Besonders der umliegende Baumbestand wird dabei häufig außer Acht gelassen - ein fataler Fehler, der schnell zu Vergiftungen führen kann.

 

 

Der Startschuss für die Weidesaison ist bereits gegeben. Nicht nur wir freuen uns darauf, die Pferde endlich wieder auf der Koppel toben zu sehen, auch unsere Pferde können es kaum noch erwarten und zupfen immer dann, wenn wir nicht hinsehen oder schnell genug reagieren, irgendetwas Grünes ab - ob beim Ausreiten, beim Spazieren gehen oder nur schnell beim Reinholen. Nicht selten verstecken sich hinter dem vermeintlich leckeren Grün aber giftige Pflanzen, die im schlimmsten Fall zum Tod führen können.

 

Prävention ist das Stichwort in Bezug auf Vergiftungen beim Pferd und ein vermeintlich zu leicht abgetanes Thema. Nach dem hippologischen Sachverständigen Dietbert Arnold geschehen "90 Prozent aller Tiervergiftungen durch menschliche Fahrlässigkeit" und könnten dementsprechend vermieden werden. Ein großes Problem stelle die veränderte Situation der Pferdehaltung dar. Nur noch eine Minderheit der Pferdestallbetreiber stamme wirklich aus der Landwirtschaft und wisse um die Risiken beheimateter und angesiedelter Pflanzen. Der Trend gehe eher in Richtung Verschönerung der Hofanlagen mit exotischen Pflanzen und dessen toxische Risiken sind meist wenig bewusst.

 

Die These 'Pferde wissen selbst, was giftig ist und was nicht' stimmt nur zum Teil. Natürlich können Pferde über ihre sensiblen Sinnesorgane und ihren Instinkt giftige von ungiftigen Pflanzen unterscheiden - meistens jedenfalls. Ist allerdings eine giftige Pflanze bereits vertrocknet und liegt auf der Wiese, wird sie mitsamt dem umliegenden Gras aufgenommen, weil sie die Bitterstoffe verliert (Jakobs-Kreuz-Kraut) und kann zu einer schweren Vergiftung führen. Ein weiterer Grund ist auch die Unkenntnis des Pferdes: Nicht alle giftigen Pflanzen sind durch besonderen Geruch, eine besondere Farbe oder andere Merkmale gekennzeichnet, darüber hinaus kann das Pferd auch nur die giftigen Pflanzen umgehen, die es kennt.


Gute Präventionsmaßnahmen umfassen zum Beispiel das Abgehen der Weiden, bevor die Pferde darauf gestellt werden. Auch die umliegenden Wiesen und die Umgebung sollte kontrolliert werden. Giftige Pflanzen von Nachbarweiden könnten sich bis auf die eigene Weide ausbreiten. Auch Bäume, deren Äste bis über die Wiese reichen, stellen ein erhöhtes Vergiftungsrisiko dar. Blätter werden zwar eher weniger aufgenommen, dafür geraten zum Beispiel die Samen der Buche leicht ins Pferdemaul und davon sind bereits 300g tödlich.

 

Hier finden Sie die FN-Lehrtafel 'Giftpflanzen für Pferde'. Gut sichtbar im Stall angebracht, ist der erste Schritt in Sachen Prävention getan.

 

Für Laien ist es fast nicht möglich, die Quelle einer Vergiftung zu lokalisieren, deshalb sollte in jedem gut aufgestellten Pferdestall eine Tafel mit den giftigsten Pflanzen über die Risiken aufklären - im Notfall kann der Vergiftungsursprung dem Pferd das Leben retten, aber wie erkenne ich potentielle Vergiftungen überhaupt und welche Erste-Hilfe Maßnahmen kann ich an meinem Pferd leisten? Wir sprachen mit Dr. Felicia Gauff von der Tierklinik Königslutter:

 

 

Viele Pferdebesitzer haben große Angst vor möglichen Vergiftungen. Im Internet liest man immer wieder über Fälle von gefressenen Ahornsamen, die innerhalb von 48 Stunden zum Tod des Tieres führten. Wie kann ich einer Vergiftung am besten vorbeugen?

-Das stimmt. Durch die Aufnahme von Ahornsamen kann es zu der so genannten atypischen Weidemyopathie (Muskelerkrankung) kommen. Diese kann im schlimmsten Fall in ein bis zwei Tagen zum Tod führen. Prinzipiell ist die beste Prophylaxe eine ausreichende Menge an gutem, hochqualitativen Heu und anderem Futter. Pferde fangen nämlich erst an diese Samen zu fressen, wenn sie sonst nicht ausreichend Nahrung zur Verfügung haben.

 

Wie erkennt man eine potentielle Vergiftung beim Pferd und was sind die häufigsten Vergiftungsursachen?

-Die Pferde fangen an zu schwitzen, lassen den Kopf hängen und werden apathisch, eventuell entwickeln sie eine Ataxie und die Schleimhäute färben sich von blass-rosa zu pink bzw. grau. Häufigste Ursachen einer Vergiftung gehen auf das Konto von Eibe, Rubinien, Thuja, Rattengift und Ahorn.

 

Welche Erste-Hilfe-Maßnahmen kann ich bei Verdacht auf eine Vergiftung ergreifen?

-Die Pferde umgehend aufstallen und erst mal hungern lassen, eindecken und umgehend den Tierarzt rufen. Hilfreich wäre es auch, die mögliche Vergiftungsquelle ausfindig zu machen.


Wie werden Vergiftungsfälle versorgt und wie sieht die Nachsorge aus?

-Vergiftungspatienten sind immer Intensivpatienten. Sie bekommen große Menge an Infusionen und verschiedene Medikamente als Toxinfänger - zum Beispiel werden Kohle oder Öl per Nasenschlundsonde eingeführt, um bei eventuellen Giftstoffen im Darm die Resorption zu minimieren.


Die Tierklinik Königslutter erreicht ihr über:

 

Tierklinik Königslutter

Fischersteg 10
38154 Königslutter am Elm
Telefon: 0 53 53 - 91 97 0
Fax-Nr.: 0 53 53 - 91 97 20

http://www.tierklinik-am-elm.de/

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