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Vertrauen pur: Linda Tellington-Jones arbeitet mit Hannoveranerstute Daily Fun

12.08.2017

Fühlen, was das Pferd denkt

 

 

Linda Tellington-Jones zu Gast auf dem Heidehof Wolfsgrund

 

Linda Tellington-Jones wurde nicht zuletzt durch die von ihr entwickelte Tellington-Jones Equine Awareness Method (TT.E.A.M.) bekannt, die dafür sorgen soll, dass das Bewusstsein für den Partner Pferd geschärft wird. Wir haben der Kanadierin beim Training über die Schulter geblickt und mit ihr über ihre Motivation gesprochen, auch im Alter von 79 Jahren noch um die Welt zu reisen.

 

Für den Heidehof Wolfsgrund Eversen ist es etwas Besonderes, eine Trainerin wie sie begrüßen zu dürfen: Linda Tellington-Jones ist gleich mehrere Tage zu Gast auf der erst vor einigen Jahren neu gebauten Anlage in Eversen (Kreis Rotenburg). Anlass sind Filmaufnahmen für eine mehrteilige Video-Serie, die von Thomas Vogel (Pferdia-TV) gedreht und ab Herbst erhältlich sein wird.

 Wer Linda Tellington-Jones über die Schulter blicken darf, erlebt vor allem eins: absolute Ruhe. Sie spricht leise mit Pferd und Besitzer, jede ihrer Bewegungen ist entspannt und sanft, ebenso wie die Berührungen der Pferde. Wie gut das ihnen tut, zeigt sich auch sehr deutlich an Daily Fun: Die achtjährige Hannoveraner-Stute, die auf dem Heidehof Zuhause ist, gehört zu den Pferden, die an diesen Tagen bei den Dreharbeiten dabei sein dürfen.

 

 

Menschen und Tieren helfen

 

Die Braune steht ganz ruhig und unbeweglich, als Tellington-Jones ihre verschiedenen TTouches an ihr demonstriert. Dazu gehören beispielsweise das Aufheben der Vorderbeine, mit denen die Trainerin kreisende Bewegungen beschreibt, das Abstreichen von Rücken und Bauch oder das Ausstreichen des Schweifes. „Ich bin wirklich baff, wie toll Daily das mitgemacht hat“, sagt Besitzerin Susanne Geisler-Muth in der Trainingspause. „Sie ist schon sehr speziell und eigentlich ein sehr schreckhaftes Pferd. Ich hätte nie gedacht, dass es möglich ist, dass sie so ruhig in der Halle steht.“ Man könne richtig spüren, wie sehr die Stute Linda Tellington-Jones vertraue.

 

Nicht nur ihre Arbeit am Pferd ist eine ganz besondere, auch die Lebenseinstellung der 79-jährigen gebürtigen Kanadierin sucht zweifelsohne ihresgleichen. Trotz ihres fortgeschrittenen Alters reist sie nach wie vor um die Welt, um Menschen und ihren Tieren zu helfen. „Ich bin immer noch mit Freude dabei, weil ich Pferde und Menschen liebe“, sagt die Trainerin. Sie sei der Auffassung, dass es nach wie vor veraltete Informationen gebe, was die Arbeit mit Pferden angeht.

 

 

Seit 40 Jahren in Deutschland

 

 

Seit mehr als 40 Jahren ist Tellington-Jones schon regelmäßig zu Gast in Deutschland. „Man könnte sagen, dass ich mein Ziel erreicht habe. Ich habe das Halsringreiten und die Idee, dass Pferd und Mensch eine Beziehung haben können, hierher gebracht“, sagt sie. Dennoch sei ihre Arbeit noch lange nicht beendet. „In den nächsten 15 Jahren möchte ich weiterhin dafür sorgen, dass das Bewusstsein fürs Pferd noch weiter verbessert wird.“

 

Dabei gehe es darum, dass die Reiter sich noch intensiver Gedanken um ihr Pferd machen. „Wie sollen sie mit ihnen sprechen? Wie sollte der tägliche Umgang mit ihnen aussehen? Wie sollten sie gepflegt werden? Wie bereiten sie sie darauf vor, gesattelt zu werden?“, nennt sie einige der Punkte. Viele davon seien tiermedizinisch belegt. „Beispielsweise, was passiert, wenn ich den Gurt zu eng zuziehe oder wenn der Nasenriemen zu straff angezogen ist?“ Auch erlebe sie, dass deutliche Anzeichen fürs Unwohlsein der Pferde beim Putzen auftreten, wie das Schweifschlagen oder Aufstampfen. „So etwas wird einfach ignoriert. Stattdessen wird es als Dominanz des Pferdes ausgelegt.“ Das liege daran, dass viele Besitzer nicht nachdenken und nicht fühlen, was eigentlich gerade in ihrem Pferd vorgeht.

 

„Wir müssen die Pferde mit anderen Augen sehen und anerkennen, dass sie Gefühle haben“, ist die Kanadierin überzeugt. „Viele Reiter leben, was das angeht, immer noch im 19. oder 20. Jahrhundert. „Natürlich erfordert es Mut, seine Meinung zu ändern“, ist sie überzeugt. „Am Ende profitieren aber nicht nur die Pferde davon, sondern auch die Reiter, weil der Umgang mit dem Pferd deutlich sicherer wird.“ Es passierten unglaubliche viele Unfälle mit Pferden, weil die Leute versuchten, das doch sehr große Tier zu beherrschen. Schon vor 40 Jahren habe sie in einer deutschen Pferdezeitschrift geschrieben: „Ich möchte lieber ein paar Pfund Gehirn kontrollieren als 1000 Pfund Pferd.“

 

 

Das Pferd und sein Verhalten verstehen

 

 

Ziel ihrer Arbeit sei es, den Pferden beizubringen, nachzudenken, anstatt einfach nur zu reagieren. „Ich möchte an ihrer Intelligenz arbeiten, damit es ihnen leichter fällt, sich neuen Situationen anzupassen. Das ist einfach unumgänglich, wenn man an Turnieren teilnehmen will, das Pferd transportieren muss oder beim Ausreiten auf neue Situationen trifft.“

 

Egal, was Pferd und Mensch gemeinsam unternehmen, Linda Tellington-Jones‘ erklärtes Ziel ist es: „Beide sollten gleichermaßen Spaß daran haben.“ Und selbst, wenn sie noch immer auf Menschen treffe, die das Verhalten ihres Pferdes nicht verstehen, ist sie überzeugt: „Sie sind einfach nicht gut genug informiert. Ich denke schon, dass jeder sein Pferd verstehen können möchte. Und azu möchte ich beitragen – auch weiterhin.“

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