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Fotos: Andrea Zachrau Text: Karolina Kardel

12.05.2017

Turnierluft schnuppern

 


Mit dem Beginn des Frühlings startet auch wieder die neue Turniersaison. Neben alten Hasen werden auch in diesem Jahr wieder viele Reiter zum ersten Mal dabei sein und Turnierluft schnuppern. Wir haben mit verschiedenen Ausbildern gesprochen und Tipps eingeholt.

Bevor es an die Turniervorbereitung und die Planung des großen Tages geht, muss ein Reiter klären, welche Prüfung er überhaupt reiten wird. Hierzu reicht nicht nur ein Blick auf die Turnierausschreibung, es sollte immer auch die jeweilige Prüfungsordnung hinzugenommen werden. Doch dabei stößt der Turnier-Neuling häufig auf die erste Herausforderung, denn viele der aufgeführten Begriffe erscheinen ihm wie böhmische Dörfer und nicht selten gestaltet sich bereits die Suche nach der richtigen Prüfung schwierig. Denn die beginnt mit der Frage: Reite ich eigentlich LPO oder WBO?

Zur Erklärung: WBO sind Wettbewerbe gemäß der Wettbewerbsordnung für den Breitensport, LPO sind Leistungsprüfungen gemäß der Leistungs-Prüfungs-Ordnung der FN. Ein Neuling wird in der Regel das erste Mal auf einem Turnier starten, bei dem Wettbewerbe, also WBO-Prüfungen, ausgeschrieben sind. 

 

 


Die passende Prüfung finden


Die WBO umfasst viele unterschiedliche Wettbewerbsformen: von Reiterspielen und Geschicklichkeitsprüfungen bis hin zu Reiterwettbewerben und Führzügelprüfungen. Außerdem lassen sich in der WBO auch Wettbewerbe der Klasse E, das heißt der Eingangstufe der LPO, finden. Dabei ist es ganz egal, ob es sich um Spring-, Dressur- oder Vielseitigkeitsprüfungen handelt. In der Regel braucht es für die Teilnahme an einem WBO-Wettbewerb keinen Reit- und Fahrausweis und das Pferd muss nicht als Turnierpferd bei der FN eingetragen sein.

„Zunächst einmal sollte man sich gut darüber informieren, was in der Prüfung, die geritten werden soll, von Pferd und Reiter verlangt wird. Die einzelnen Prüfungen findet man im Internet auf der Seite des jeweiligen Reitverbandes, also der FN oder dem IPZV, beschrieben“, rät Mata Pohl. „Da es manchmal jedoch schwer ist, die eigene Leistung und die des Pferdes objektiv einzuschätzen, macht es Sinn, sich gemeinsam mit einem Trainer auf die Prüfung vorzubereiten. Dabei ist es sinnvoll dies mit einem Trainer zu tun, der entweder selbst schon diese Prüfungen geritten oder sogar Richter ist und dadurch weiß, was von Pferd und Reiter erwartet wird.“ Mata Pohl arbeitet nicht nur als Trainerin für Islandpferde, sondern sie richtet auch auf Turnieren. Daher weiß sie aus Erfahrung, dass die Wahl der geeigneten Prüfung leichter klingt als es ist: „Manchmal sieht man auf Turnieren leider Pferde und Reiter, die in einer anderen Prüfung besser aufgehoben wären oder mit einer anderen Vorbereitung deutlich besser hätten abschneiden können.

Sind Pferd und Reiter bereit?

Auch Annika Thode aus Salzhausen empfiehlt, den Reitlehrer zu fragen, ob ein Reiter-Pferde-Paar bereits die nötige Turnierreife erworben hat und welches die geeignete Prüfung ist. Die Reitlehrerin hat nicht nur eine Trainer-B-Lizenz, sondern sie hat sich auch im Bereich Mentales Training weiterbilden lassen und unterstützt Reiter neben dem normalen Reitunterricht auch bei der Erstellung von Trainingsplänen, durch Sitzschulungen und sie bietet auf Wunsch auch Turnierbegleitung an. „Als Faustregel zählt, dass der Reiter im Vorfeld unter heimischen Bedingungen sehr sicher in der Prüfungsklasse sein sollte, die er auf dem Turnier den Richtern zeigen möchte. Im Grunde sollte das Pferd-Reiter-Paar zu Hause A-Lektionen oder -Sprünge reiten können, um sich mit anderen in der Klasse E entspannt messen zu können“, empfiehlt sie. „Gemeinsam mit dem Trainer lässt sich die Prüfung in Teilabschnitte gliedern und trainieren. So gewinnt der Reiter Sicherheit und Selbstbewusstsein. Wer zum allerersten Mal auf ein Turnier gehen möchte, dem lege ich ans Herz, dies mit einem erfahrenen Pferd zu erproben.“ In Punkto Sicherheit und Selbstbewusstsein hat die erfahrene Trainerin noch einen weiteren Tipp parat: „Für den Einstieg eignen sich Turniere  mit kurzen Anfahrtswegen, am besten der bekannte Reitverein vor Ort. Mittlerweile werden auch extra Trainingstage unter Turnierbedingungen angeboten. Diese sollten unbedingt genutzt werden, da sich auch ein bekannter Reitstall unter Turnierbedingungen anders präsentiert.“

 

 

Die optimale Vorbereitung

 

Das passende Turnier und die geeignete Prüfung wurden ausgewählt und das Datum steht fest: Nun geht es an die optimale Vorbereitung. Schließlich möchte sich kein Reiter beim ersten großen Auftritt blamieren und viele träumen von einer Schleife.

„Ich kann mich noch gut an mein erstes eigenes Turnier erinnern, Und das was am meisten in Erinnerung geblieben ist, war die hohe Anspannung“, erzählt Katharina Röpnack, die als Balanced Horse Trainer im Raum Hamburg unterwegs ist. „Ich war einfach unbeschreiblich nervös. Das hat sich natürlich auch auf das Pferd übertragen und so war die wochenlange Vorbereitung fast umsonst. Die Aufgabe, die zu Hause wirklich gut klappte, konnte ich im Viereck gar nicht zeigen, weil wir eher damit beschäftigt waren nicht im Jagdgalopp durchzugehen. Es ging alles schief, was schief gehen konnte. Ich habe daraus gelernt, dass ich meine Erwartungshaltung enorm zurück schrauben muss. Mein Ziel ist es nicht eine gute Platzierung zu erreichen, sondern einfach dabei zu sein und die Zeit mit meinem Pferd zu genießen. Man kann als Reiter-Pferd-Paar bei so einem Ausflug seine Beziehung stärken und sich gegenseitig Halt geben. Und da gehört in jedem Fall dazu, das Pferd nicht mit meiner Anspannung anzustecken.“

Auch Annika Thode empfiehlt, die Erwartungen nicht mit einer konkreten Wertnote oder mit einer Platzierung zu verbinden. „Vielmehr geht es darum, positive Erfahrungen zu sammeln, die das Fundament für alle weiteren Turnierbesuche legen.“

Katharina Röpnacks Tipp für ihre Reitschüler, die auf Turniere gehen oder sich bei anderen Shows präsentieren, ist, die erforderliche Aufgabe, ganz gleich ob Dressur, Springen, Trail oder ein Geschicklichkeitsparcours, sehr viel zu üben. Und zwar sowohl zu Hause im heimischen Stall, als auch in fremder Umgebung. „Die Wiederholung und Gewöhnung gibt den Pferden Sicherheit“, sagt sie. „Als ich für ein Sommerfest, bei dem ich mit meinem Pferd aufgetreten bin, trainiert habe, wusste mein Pferd nach bestimmten Übungen bereits was als nächstes kommt. In der Situation des Auftrittes hat uns das sehr geholfen, weil die Atmosphäre mit Zuschauern und die Musik aus Lautsprechern etwas Neues waren aber das Gewohnte, also die Übung, so blieb wie immer. Und das klappte dann auch verhältnismäßig gut.“ Ergänzend dazu empfiehlt Annika Thode auch die eigene Abreitezeit für die jeweilige Prüfung zu Hause abzuschätzen. „Häufig sehe ich auf Turnieren, dass (unerfahrene) Reiter viel zu lange oder viel zu kurz abreiten. Dies sind unnötige Stressoren, die sich vermeiden lassen. Brauche ich tatsächlich 30 Minuten, um dann punktgenau mein Pferd in den geforderten Lektionen sicher vorreiten zu können? Oder ist das nur mein Gefühl? Hier bietet der Reitlehrer eine gute Unterstützung.“

 

In fremder Umgebung üben

 

Den Vorschlag, sich nicht nur im heimischen Stall auf das bevorstehende Turnier vorzubereiten, gibt auch Mata Pohl: „Zum einen ist es gut, wenn Pferd und Reiter bereits daran gewöhnt sind, auf fremden Plätzen zu reiten. Wer öfters unterwegs ist, der bleibt in neuer Umgebung meist gelassener - dies betrifft sowohl Pferd als auch Reiter. Bei manchen löst bereits die Fahrt zum Turnier und die fremde Umgebung Nervosität aus. Dies lässt sich aber im Vorfeld sehr gut üben.“

Neben dem eigentlichen Training und der Prüfungsvorbereitung, sollten aber auch die organisatorischen Dinge nicht vergessen werden. So braucht ein Reiter beispielsweise passende Turnierkleidung. Die Kleiderordnung wird in der Regel in der Leistungs-Prüfungs-Ordnung vorgeschrieben. Entspricht die Kleidung nicht den Vorgaben, kann es im schlimmsten Fall sogar zur Disqualifikation kommen. Bei Spring- und Dressurprüfungen gelten laut LPO dieselben Vorgaben: helle Reithose, helle Bluse, dunkles Turniersakko und dunkle Stiefel. Bei Geländeprüfungen gehört neben dem Reithelm auch die Sicherheitsweste zur Pflichtausrüstung des Reiters. Ein ordentliches Turnieroutfit gibt dem Reiter mehr Selbstbewusstsein auf dem Turnier. Gefällt er sich selbst nicht oder sitzt das Outfit nicht richtig, wird sich dies negativ auf das Wohlbefinden während des Turniers auswirken.

Auch die passende Ausrüstung für das Pferd sollte mindestens am Vortrag komplett sein und es empfiehlt sich, das Pferd einmal komplett prüfungsfertig zu machen und hierbei nicht nur das Einflechten der Mähne zu üben, sondern auch zu prüfen, wie lange es eigentlich dauert. „Zeitdruck vor der Prüfung sollte im Vorfeld unbedingt vermieden werden“, empfiehlt Annika Thode und rät dazu, bereits am Tag vor der Prüfung vieles zu erledigen, beispielsweise das Lederzeug zu putzen, Kopfnummern herauszusuchen und an der Trense zu befestigen oder die  Zeiteinteilung ins Auto legen. „Auch empfehle ich Checklisten zum ersten Turnierstart.  Es gibt dazu im Internet Vorlagen, die jeder Reiter im Vorfeld mit den eigenen Ideen und Zeitvorgaben ergänzen kann. Wie lange dauert das Einflechten tatsächlich? Jede gute Checkliste beinhaltet dabei auch die Arbeiten vor dem eigentlichen Prüfungstag.“

Hilfreich ist es außerdem, wenn das Pferd bereits am Vortag ordentlich gewaschen und gestriegelt wird. Vor allem Mähne und Schweif sollten ausreichend Beachtung finden.

 

Nervosität bekämpfen

 

Der Turniertag ist da: die Aufregung steigt. Und wer denkt, so geht es nur den ganz jungen Reitern und Turnierneulingen, der irrt: Auch viele erfolgreiche Sportreiter haben immer wieder mit Nervosität zu kämpfen. „Nervosität in Prüfungssituationen ist völlig normal. Es gilt allerdings, sich selber besser einschätzen zu lernen, um mögliche Blockaden in der Prüfungssituation zu vermeiden“ weiß Annika Thode. Ihrer Meinung nach ist ein Mentor für den ersten Turnierstart unverzichtbar. „Es ist schon aufregend genug, sich selbst und das Pferd optimal zu coachen. Dann ist es gut, jemanden an seiner Seite zu wissen, der mit Fachwissen und einer guten Portion Gelassenheit und Übersicht unterstützt. Dafür sind vor allem Menschen geeignet, die sich mit der Turnieratmosphäre auskennen und dementsprechend Ruhe und Sicherheit vermitteln können“, rät sie.

Was am Ende beim Einzelnen gegen Nervosität hilft, muss jeder für sich alleine herausfinden. Jeder Reiter geht mit Stresssituationen anders um und deswegen hat jeder einen anderen Auslöser für Nervosität. „Mental fit zu sein bedeutet, ich kann zu einem bestimmten Zeitpunkt meine beste Leistung abrufen. Dies funktioniert vor allem dann gut, wenn ich mir selbst vertraue. Dieses Vertrauen wächst mit positiven Erfahrungen. Positive Erfahrungen bekomme ich durch gute Vorbereitung“, weiß Annika Thode.

Mata Pohl hat die Erfahrung gemacht, dass es hilft, den Turniertag sehr gut durchzustrukturieren. Dies kann bereits im Vorfeld zu Hause geübt werden. „Hierzu kann man sich einen festen Zeitpunkt setzen, zu dem die Prüfung geritten wird. Man muss also das Fertigmachen, das Abreiten so planen, dass man pünktlich in der Bahn ist. Wenn man dies gemacht hat, kann man sich gleich einen zeitlichen Ablaufplan für alles schreiben und auf dem Turnier in den Anhänger hängen. Damit weiß man genau, wann man mit der Vorbereitung starten muss. Das nimmt vielen Reitern den zeitlichen Druck und die Aufregung.“ Manchmal sieht sie in ihrer Funktion als Turnierrichterin Reiter, die mehr Statist auf ihren Pferden sind und während der Prüfung einen Blackout haben und das Reiten vergessen. „Für diese Reiter kann es sinnvoll sein, sich den Ritt genau vorzustellen, die Prüfung trocken durchzureiten und sich ganz genau zu überlegen, welche Hilfen in welcher Situation gegeben werden.“

 

Tief ausatmen

 

Ein gutes Mittel das Level der eigenen Nervosität zu kontrollieren, ist die Beachtung der eigenen Atmung. „Grundsätzlich gilt: tiefes Ausatmen beruhigt, schnelles Einatmen aktiviert. Wer aufgeregt ist, kann zum Beispiel mithilfe von Taktzählen wieder in einen besseren Atemrhythmus gelangen“, weiß Annika Thode. Die Atmung spielt vor allem in Stresssituationen eine wichtige Rolle, weil sie an die Befindlichkeit des Menschen gekoppelt ist. Ist der Mensch entspannt, atmet er tief mit dem Bauch. Bei Stress hingegen funktioniert die Atmung oberflächlich mit der Brust. Hierbei wird der Körper nur unzureichend mit Sauerstoff versorgt und es kann zu Verspannungen. Das Pferd wird dies sofort wahrnehmen und ebenfalls mit Anspannung reagieren und die geforderten Lektionen weniger gut zeigen können, als in entspannter Atmosphäre zu Hause. Bewusst zu Atmen kann sehr viel helfen, denn mit bewusster Bauchatmung können das körperliche und emotionale Befinden positiv beeinflusst und Stress und Nervosität aufgelöst werden. Entspannung und Anspannung sind zwei widersprüchliche Zustände, die der Körper nicht gleichzeitig aufrechterhalten kann. Die Anspannung weicht deswegen der Entspannung. Der Reiter kann entspannter sitzen und das spannige Pferd wird locker und findet seinen Takt wieder.

„Und dann kann man natürlich auch einen Glücksstein oder einen Motivationsspruch in seinem Jackett haben. Wer sich vorher bereits mit dem Thema Nervosität auseinandersetzt wird deutlich entspannter an die Sache herangehen“, sagt Mata Pohl.         Karolina Kardel



Turniercheckliste

Die nachfolgende Liste soll dabei helfen, nichts zu vergessen dem Reiter den Stress vor und während des Turniers nehmen. Nicht jeder Reiter braucht alles, was auf dieser Liste aufgeführt wird und manchmal besteht noch zusätzlicher Bedarf.

 

Allgemein

 

  •    Equidenpass
  •    Personalausweis, Führerschein, Fahrzeugscheine für Hänger und Zugfahrzeug
  •   LPO und Aufgabenheft
  •   Zeiteinteilung/Wegbeschreibung/Navigation
  •   Erste-Hilfe-Set, Sonnencreme, Insektenstichsalbe/Mückenspray
  •   Lederpflege
  •   Handtücher und feuchte Tücher
  •    Besen
  •    Kontaktdaten des Tierarztes

 

Für das Pferd

 

  •   Halfter und Strick
  •   Kopfnummern
  •   Sattel, Sattelgurt
  •   Satteldecke oder Schabracke
  •  Trense
  •   Gamaschen/Bandagen/Hufglocken
  •   Stollen und Stollenschlüssel
  •   Wassereimer, evtl. Wasser (Kanister)
  •   Futtereimer und Kraftfutter
  •    Putzkoffer/Glanzspray
  •    Einflechtmaterial
  •    je nach Wetterlage Abschwitzdecke, Regendecke, Fliegendecke und Fliegenmütze, Fliegenspray
  •    Leckerlis zur Belohnung

 

Für den Reiter

 

  • Reitkappe, evtl. Schutzweste
  • helle Reithose
  • Turnierbluse/-hemd und Jackett
  • Stiefel (ggf. Stiefelknecht/Stiefelanzieher)
  •  weiße Handschuhe
  • Gerte
  • Handschuhe zum Verladen
  • Je nach Wetterlage eine zweite weiße Hose, Regenjacke, Regenhose
  •  Wechselkleidung
  • Schuhputzzeug
  • Getränke / Verpflegung 
  • Aufsteighilfe
  • etwas Bargeld


Für den Transport

  • Transportdecke/Transportgamaschen/Schweifschoner
  • ggf. Longe zum Verladen
  • Heunetz/Heu

 

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