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Stallgebäude mit luftig geöffneten Fenstern
Foto: Zachrau

11.12.2013

Keine dicke Luft

Frischer Wind im Pferdestall

Tief durchatmen – das ist gesund und entspannt. Jedoch nur dann, wenn die so eingeatmete Luft auch frisch und frei von Schadstoffen ist. Viele herkömmliche Pferdeställe sind in dieser Hinsicht jedoch problematisch.

Pferde haben ein großes Lungenvolumen und einen entsprechend hohen Bedarf an frischer Luft. Feuchtwarme Luft, wie sie in schlecht belüfteten Innenställen häufig vorherrscht, enthält jedoch Keime und schädliche Gase und erhöht so das Risiko von Atemwegserkrankungen. Matratzenstreu verschärft das Problem.
Mit einem Mangel an frischer Luft geht oft auch ein Mangel an natürlichem Licht einher. Licht jedoch ist ebenfalls ein wichtiger Faktor für die Gesunderhaltung und das Wohlbefinden des Pferdes. Natürliche Klimareize sind wichtig: Das Stallklima sollte sich grundsätzlich am Außenklima orientieren – auch im Winter! Lediglich extreme Kälte und Hitze können abgemildert werden. Grundsätzlich aber sind Pferde sehr gut in der Lage, ihre Körpertemperatur zu regulieren und auch relativ großen Temperaturschwankungen im Verlauf des Jahres zu begegnen. Hinzu kommt, dass Pferde in einem warmen Innenstall bei relativ gleich bleibenden Temperaturen in dieser Hinsicht kaum gefordert werden, sich unter dem Sattel aber doch oft im freien Gelände beziehungsweise in ungeheizten und gerade im Winter deutlich kühleren, im Sommer leider oft stickigen und wärmeren Reithallen bewegen müssen. Das Pferd aus dem Frischluft- und Kaltstall ist hierfür deutlich besser gewappnet.
Immer wieder ist zu beobachten, dass Pferde, die die freie Wahl haben, sich lieber draußen im Wetter als drinnen in geschützten Räumen aufhalten. Einerseits entspricht das dem Bedürfnis des Fluchttiers Pferd nach einem guten Rundumblick für die Früherkennung von Gefahren, andererseits zeigt sich hier jedoch auch, wie vergleichsweise unempfindlich viele Pferde gegenüber unterschiedlichen Witterungseinflüssen sind. Während extreme Sonneneinstrahlung meistens gemieden wird, stören Wind oder auch leichter Regen viele Pferde kaum.

Frei atmen

Ein weiterer kritischer Punkt bei der traditionellen Pferdehaltung im Innenstall ist die Staubbelastung. Die traditionelle Stroheinstreu und Heufütterung ist leider mit viel Staubentwicklung verbunden. Immer mehr Pferde kämpfen als Stauballergiker immer wieder mit hartnäckigem Husten und verengten Atemwegen bis hin zur Dämpfigkeit.
Dagegen helfen einige relativ einfache Maßnahmen bereits recht gut. So sollte
-   das Heu- und Strohlager möglichst außerhalb des Stallgebäudes eingerichtet werden, um die Pferde von der Staubquelle zu trennen. Das Abwerfen von Heu- und Strohballen von einem herkömmlichen Heuboden oberhalb der Boxengasse ist eine sehr staubige Angelegenheit.
-    die Stallgasse vor dem Fegen gut angefeuchtet werden. Durch den Einsatz von Besen wird auf trockenem Boden extrem viel Staub aufgewirbelt, der die Luft im Stall belastet.
-    Heu und Stroh möglichst außerhalb des Stalls gut aufgeschüttelt werden. Dabei wird Staub aus dem Futter freigesetzt, der von den Pferden ferngehalten werden sollte.
-    alternative Einstreu wie Leinstroh oder Späne in Betracht gezogen werden, um die Staubbelastung zu verringern.
-    Heu gegebenenfalls bedampft oder getaucht werden, so dass der Staub gebunden wird und nicht in die Luft oder beim Fressen in die Atemwege des Pferdes gelangt.

Gut belüftet

Schon mit einigen einfachen Maßnahmen lässt sich die Frischluftzufuhr auch im traditionellen Innenstall deutlich verbessern. Immer noch herrscht vielerorts Angst vor Zugluft. Ein häufig gehörter Ruf in der Stallgasse lautet daher „Tür zu!“ Eine gleichmäßige, gemäßigte Luftströmung ist jedoch keine Zugluft und schadet dem Pferd nicht. „Türen und Fenster auf“ heißt daher die Devise!

Zugluft wird dann zum Problem, wenn eine kalte Luftströmung durch schmale Öffnungen gepresst wird, so dass das Pferd nicht gesamt, sondern punktuell betroffen ist und dieser Zug schnell und dadurch scharf wird. Windschutznetze können Abhilfe schaffen: Sie brechen den Wind, ohne die Frischluftzufuhr grundsätzlich zu beschränken. Ein frisches Lüftchen jedoch schadet keineswegs, im Gegenteil: Stehende Luft über der Einstreu ist das Problem, denn hier sammeln sich die Ausdünstungen von Kot und Urin. Moderne Gitterboxen haben daher Lüftungsschlitze in den halbhohen festen Wänden, die den Luftaustausch über der Einstreu unterstützen.

Fenster raus!

Vergitterte Glasfenster ermöglichen dem Pferd zwar einen zumindest geringfügigen Ausblick und den Einfall von Tageslicht, doch selbst gekippt lassen sie nur wenig frische Luft in den Stall. Sinnvoller ist es, die Fenster grundsätzlich herauszunehmen und die Öffnungen mit Fensterläden zu sichern, die im Falle extremer Witterungseinflüsse wie Starkregen, Sturm und Ähnlichem kurzfristig geschlossen werden können. Es ist sinnvoll, Stallgebäude so zu planen und auszurichten, dass sie mit der Längsachse parallel zur vorherrschenden Windrichtung stehen: Dadurch streicht der Wind an den langen Außenwänden entlang und weht nicht frontal in die Fensteröffnungen hinein.
Je mehr Öffnungen der Frischluftzufuhr im Stall dienen, je größer die offenen Flächen sind, desto weniger schädliche Zugluft entsteht im Regelfall. Falls der Stall bei geöffneten Türen und Fenstern jedoch tatsächlich zu stark durchweht wird, können schwere Kunststoff-Streifenvorhänge ebenso wie die schon erwähnten Windschutznetze Abhilfe schaffen. Diese Streifenvorhänge haben sich auch in vielen Offenställen bewährt, wo sie geschützte Bereiche abtrennen und den Pferden dabei freien Durchgang ermöglichen. Sind solche einfachen Maßnahmen nicht ausreichend, kann mit moderner Technik auch eine bedarfsgerechte Ventilatorenlüftung in den Stall eingebaut werden. Dies ist jedoch mit erheblich höheren Kosten und entsprechend mehr Aufwand verbunden.

Natürliches Klima hält gesund

Als Steppentiere sind Pferde von der Natur gut für die unterschiedlichsten Klimareize gerüstet. Ein natürliches Klima stärkt ihre Widerstandskraft und trägt zu ihrer Gesunderhaltung bei. Wirklich unverzichtbar für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden sind Schatten im Sommer und ein geschützter Platz für extremen Wind und starken Regen – ebenso unverzichtbar sind jedoch auch frische Luft und ungehinderter Lichteinfall im Stall.

 

Diesen Artikel lesen Sie exklusiv nur auf unseren Internetseiten.
Autor: Britta Schön

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