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Fotos: Andrea Zachrau Text: Karolina Kardel

10.04.2017

Reitest du schon oder mistest du noch?


Pferdehaltung als Selbstversorger

Beim Thema Pferdehaltung scheiden sich die Geister. Der perfekte Stall sieht für jeden Pferdebesitzer anders aus: Dem einen ist es wichtig, dass er möglichst keine Arbeit hat und sich voll aufs Reiten konzentrieren kann, der eine möchte, dass sein hustendes Pferd mit Heulage gefüttert wird und der Dritte wünscht sich eine Winterweide. Weil in einem großen Pensionsstall nur selten alle individuellen Bedürfnisse von Pferd und Reiter berücksichtigt werden können, ist die Fluktuation entsprechend hoch. Einige haben es am Ende sogar satt, immer wieder Kompromisse einzugehen und entscheiden sich für einen Selbstversorgerstall, wo sie ihr eigener Herr sein und die Haltung so gestalten können, wie es ihnen gefällt.

Doch was im ersten Moment wie eine romantische Ponyhofidylle erscheint, entpuppt sich in der Realität als harte Arbeit. Mit einer Wiese, die eingezäunt wird, ist es nämlich nicht getan. Pferde brauchen einen Unterstand, der sie vor Wind, Wetter und lästigen Insekten schützt, es muss eine Möglichkeit für die Lagerung und Entsorgung des Mists geschaffen werden, die Wasserversorgung muss gewährleistet sein und es braucht Platz für die Lagerung von Raufutter, für notwendiges Arbeitsgerät und natürlich eine Sattelkammer.

Kompliziertes Genehmigungsverfahren

Pferdehaltung ist nicht ohne weiteres möglich, dafür bedarf es zunächst Genehmigungen von Bauämtern, Naturschutz- und Landwirtschaftsbehörden und vom Wasserschutz. Wer bereits einen eigenen Hof, eigenes Land und bestenfalls einen Stall besitzt und idealerweise einen landwirtschaftlichen Betrieb im Rücken hat, hat es bei der Genehmigung etwas leichter als eine Privatperson, die eine grüne Wiese pachtet und ihre Pferde aus Liebhaberei selbst versorgen möchte. Die Gesetzes- und Rechtslage ist hierbei sehr unübersichtlich, denn es fehlt an einer bundesweit einheitlichen Regelung und jede Gemeinde kann eigene Regeln aufstellen.

Um die Frage, ob ein Unterstand für die Pferde errichtet werden oder ein befestigter Paddock angelegt werden darf, kümmert sich beispielsweise das Bauamt. Und solange kein landwirtschaftlicher Betrieb im Hintergrund steht, sind für sämtliche bauliche Maßnahmen im Außenbereich - hierzu zählen nicht nur feste Ställe, sondern auch mobile Weidehütten und -zelte - in der Regel Baugenehmigungen erforderlich. Ein Genehmigungsverfahren für private Pferdehaltung kann sehr kompliziert werden und man sollte sich vorab intensiv mit den Möglichkeiten und Vorgaben vertraut machen.

Zeit, Geld und organisatorischer Aufwand

Wer sich durch die Antragsstellung gekämpft und tatsächlich die Erlaubnis zur Pferdehaltung erhalten hat, hat damit nur die erste Hürde gemeistert. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit, denn der Aufbau eines eigenen Offenstalls erfordert jede Menge Zeit, Geld und organisatorischen Aufwand. So müssen die Flächen eingezäunt sowie Stall, Paddock und Lagerplätze für Heu und Stroh gebaut werden. An dieses Vorhaben sollte möglichst realistisch herangegangen werden. Eine blanke Wiese mit Unterstand kann im ersten Moment als ausreichend erscheinen. Aber spätestens wenn ein Pferd krank wird, ist es wichtig, die Option einer Krankenbox zu haben. Außerdem sollte die gesamte Wiese den Pferden nicht dauerhaft zur Verfügung gestellt werden, weil dann die Grasnarbe kaputt geht. Sinnvoller ist es, die Weide mit Weidepfählen und Litze und in verschiedene Bereiche zu unterteilen. So können die Pferde einen Teil abfressen, während der andere Teil nachwachsen kann.

Während sich der Unterstand für die Pferde mit einem Weidezelt oder einer mobilen Weidehütte leicht realisieren lässt, ist der Bau eines adäquaten Heulagers aufwendiger. Der Lagerplatz sollte Schutz vor direkter Sonne bieten sowie trocken und möglichst bodenisoliert sein, damit keine Feuchtigkeit ins Heu zieht, weil es sonst zu schimmeln beginnt. Von einer dauerhaften Außenlagerung, wie sie häufig aus Mangel an Möglichkeiten praktiziert wird, ist abzuraten, weil das Futter durch die Witterung, Parasiten wie Milben oder Nager, die das Heu mit Kot und Urin beschmutzen, verunreinigt werden kann. Wer keine Lagermöglichkeit für eine größere Menge Heu besitzt, könnte optional mit einem regionalen Raufutterhersteller einen Lieferrhythmus vereinbaren, der nur eine kurzzeitige Außenlagerung des Heus notwendig macht.

 

 

Welches Raufutter ist praktikabel?

 

Einfacher zu lagern aber als Futter nicht immer geeignet ist Heulage. Die in Folie gepackten Rundballen können auch draußen gelagert werden – vorausgesetzt, die Folie wird nicht beschädigt. Schwieriger wird es jedoch mit der Fütterung. Wird der Heulageballen geöffnet, setzt ein Nachgärungsprozess ein. Der Ballen sollte deswegen innerhalb von fünf Tagen verfüttert werden. Insbesondere im Sommer ist die Heulagefütterung problematisch, denn Wärme verstärkt den Gärungsprozess und sorgt dafür, dass der Ballen schnell heiß wird. Nur mit einer sehr großen Pferdeherde kann Heulage auch im Sommer verfüttert werden. Einige Raufutterhersteller produzieren auch Kleinballen. Diese sind häufig teurer, stellen aber eine Heulage-Alternative für viele Pferdehalter dar.

 

Ein großes Problem vieler dieser Wiesenställe ist das Fehlen von Strom und fließendem Wasser. Die langfristig gesehen einfachste Variante, die Pferde mit Wasser zu versorgen, besteht im Bau eines eigenen Brunnens, der wiederum von der entsprechenden Behörde genehmigt werden muss. Eine Alternative wäre, regelmäßig einen Wasserwagen zu befüllen und diesen wahlweise mit einem Bottich oder einer Selbsttränke den Pferden zur Verfügung zu stellen. Damit das Wasser im Winter nicht einfriert, muss die Tränke gut isoliert und gegen Frost geschützt werden.

 

Auch fehlender Strom macht vielen Selbstversorgern im Winter zu schaffen. Ohne Strom gibt es kein Licht, was bedeutet, dass die Versorgung der Pferde, das Misten und die Fütterung im Dunkeln stattfinden müssen. Um zumindest ein wenig Licht zu haben, können Solarlampen und Aggregrate eingesetzt werden.

 

Doch es gibt auch einfachere Möglichkeiten, seine Pferde selbst zu versorgen, ohne einen eigenen Stall aufzubauen: Entweder durch das Pachten eines bereits bestehenden und genehmigten Stalls oder durch das Anmieten eines bereits bestehenden Stalls und Weideflächen auf einem landwirtschaftlichen Hof.

 

Beim Landwirt einmieten

 

Die zweite Variante nutzen Kim Hameister und Anne Jendrny. Sie haben sich gemeinsam mit anderen Pferdebesitzern bei einem Bauern eingemietet, der seinen Milchviehbetrieb aufgegeben hat und nun auf seinem Hof mehrere Offenställe, Paddocks und Weideflächen für Selbstversorger-Haltergemeinschaften zur Verfügung stellt. Um das komplizierte Genehmigungsverfahren mussten sich die beiden keine Gedanken machen und auch um Themen wie die Tierhüterhaftpflichtversicherung, die Tierseuchenkasse und die Entsorgung des Mists kümmert sich der Bauer.

 

„Ich wollte meine Stute wieder in einen Offenstall stellen, denn Pferde sind Lauftiere und Boxenhaltung ist nicht artgerecht. Doch es gab sehr viele Faktoren, die die Stallsuche enorm einschränkten: Mein Pferd hat Stoffwechselprobleme und verträgt absolut keine Heulage. Außerdem fielen alle Ställe weg, die 24 Stunden Zugang zur Weide gewährten. Darüber hinaus war mir wichtig, dass genügend Fressplätze vorhanden sind und hochwertiges Futter gefüttert wird, damit für mein Pferd kein Stress entsteht“, erzählt Kim Hameister. Am Ende blieb ihr als einzige Option ein Selbstversorgerstall. „Obwohl das sehr viel Zeit und Arbeit mit sich bringt, ist es meiner Meinung nach am wichtigsten, die eigenen Bedürfnisse nicht über die des Pferdes zu stellen. Darüber muss man sich im Klaren sein, wenn man Selbstversorger sein will. Regenwetter, bittere Kälte, gnadenlose Hitze, Krankheit - all das spielt keine Rolle, wenn man mal eben eine Stunde einen kaputten Zaun reparieren oder den normalen Stalldienst erledigen muss, der nicht selten zwei Stunden dauert. Es tut halt sonst keiner.“ Ähnlich sieht es auch Anne Jendrny. „Ein Selbstversorgerstall erfordert von uns Pferdebesitzern einen sehr hohen Zeitaufwand, bietet wenig Komfort und wegen der Stalldienste haben wir alle nur wenig Zeit für unsere Pferde. Aber ich finde es super, selbst bestimmen zu können, wie mein Pferd leben soll und wann, wie oft und wie viel gefüttert wird. Außerdem machen die Arbeitseinsätze und die Organisation auch Spaß.“

 

Wer sein Pferd als Selbstversorger halten will, braucht also vor allem eins: jede Menge Zeit. Denn anstatt zum Pferd zu fahren und zu reiten stehen Misten, Füttern, Zäune reparieren, Hecken schneiden, Unkraut zupfen, Laub harken und ähnliches auf der Tagesordnung. Während diese Arbeiten im Sommer verhältnismäßig leicht von der Hand gehen und nebenher Zeit zum Reiten lassen, sieht es im Winter, wenn es früh dunkel wird, schon ganz anders aus. Eine Reithalle wird meistens vergeblich besucht, ein Reitplatz, wenn er denn überhaupt vorhanden ist, ist nur selten beleuchtet und auch im Stall selbst gehört die Stirnlampe zur Standardausrüstung. Pferdetraining findet dann vorrangig am Wochenende statt.

 

Zeit und Wissen gefragt

 

Die Arbeit fordert die Pferdehalter aber nicht allein. Wer seine Pferde selbst versorgen möchte, braucht auch sehr viel grundlegendes Wissen. Das beginnt beim Bau eines leitfähigen Stromzauns und reicht hin zu Themen wie Pflanzenkunde, Pferdefütterung und Stallhygiene. „Pferdehalter sollten wissen, dass man auf die Weide- und Paddockhygiene besonderen Wert legen muss, um die Pferde gesund zu erhalten. Auf dem Paddock werden die Äppel zusammen mit Sand und Heu zu Matsch. Die Pferde laufen dann durch ein Gemisch aus Bakterien, das sich negativ auf die Hufe auswirkt und unter Umständen zu Mauke und Strahlfäule führt. Und auch für den Wurmbefall spielen ein sauberer Paddock und eine saubere Weide eine wichtige Rolle. Die Pferde reinfizieren sich, indem sie vom Boden fressen, auf dem sich die Larven aus den Kothaufen ausgebreitet haben. Deswegen ist wichtig, Auslauf und Weide täglich vollständig zu reinigen“, empfiehlt Kim Hameister.

 

Wenn sich mehrere Personen zu einer Haltergemeinschaft zusammenschließen, lässt sich die Pferdehaltung in Eigenregie leichter verwirklichen. Dann ist niemand mehr allein für das Wohl der Pferde zuständig, sondern alle gemeinsam. So können Urlaubszeiten, berufliche Verpflichtungen und Krankheitsausfälle gut überbrückt werden. Allerdings bedeuten mehr Pferde auch mehr Arbeit, mehr Platzbedarf und mehr Futter. Und: Je mehr Pferdebesitzer sich zusammentun, desto mehr Meinungen und Diskussionsbedarf gibt es auch. Schließlich hat jeder eine eigene Vorstellung von der idealen Haltung seines Pferdes und möchte diese umsetzen. So wollen die Besitzer von schwerfuttrigen Pferden längere Weidezeiten und höhere Futtermengen, während Besitzer von leichtfuttrigen Pferden eher auf die Bremse treten. „Unsere sechs Pferde passen von ihren Bedürfnissen sehr gut zusammen“, erzählt Kim Hameister. „Darauf haben wir geachtet. Aber wir haben auch darauf geachtet, dass die Menschen zusammenpassen. Seit ungefähr einem Jahr sind wir in dieser Gruppenkonstellation zusammen. Wir ergänzen uns in unseren Fähigkeiten sehr gut und sind allesamt sehr zuverlässig, was unumgänglich ist, damit die Pferde immer gut versorgt sind. Unser Zusammenhalt ist enorm, wir sprechen über alles und finden auch immer für alles eine Lösung. Ich bin sehr froh diese tolle Gruppe gefunden zu haben.“

 

So harmonisch wie bei Kim Hameister passen die Pferde in der Herde von Anne Jendrny nicht zusammen, denn zur neun Pferde großen Herde gehören auch zwei Senioren, die bereits 28 und 34 Jahre alt sind und von allen liebevoll „die Opis“ genannt werden. Beide brauchen mehrmals am Tag ihre Extraportion Futter, müssen eingedeckt werden und fordern so von allen Pferdebesitzern einen besonderen Einsatz, den alle aber gerne einbringen. Schließlich wird jedes Pferd einmal alt und braucht einige Extras. Und dies ist auch ein klarer Vorteil von Eigenregie, es können Pferde jeden Alters zusammen gehalten werden, weil sich individuelle Bedürfnisse viel leichter erfüllen lassen, als dies in einem Pensionsstall möglich ist.

 

„Jeder Handgriff lohnt sich“

 

Sowohl Kim Hameister als auch Anne Jendrny legen großen Wert auf regelmäßige Fütterung. Morgens und abends, wie in vielen Pensionsställen üblich, lehnen sie beide ab. Sie wissen, dass das Pferd ein Dauerfresser ist und sein Magen pausenlos Magensäure produziert. Heu zur freien Verfügung, für viele die einfachste Variante, ist mit leichtfuttrigen Pferden aber nicht umsetzbar. Bei Anne Jendrny gibt es deswegen vier Fresszeiten – morgens, mittags, abends und nachts. Hierzu wurden mehrere automatische Weidetore installiert, die sich automatisch via Zeitschaltuhr öffnen und den Pferden Zugang zum Heu gewähren. Dies lässt sich gut vorbereiten und es muss nicht immer jemand am Stall sein. Ähnlich funktioniert auch die Fütterung bei Kim Hameister. „Wir haben zwei Heuraufen gebaut, die sich zeitgesteuert öffnen und schließen. So konnten wir die 24-Stunden-Heufütterung abschaffen, die unsere Pferde einfach viel zu dick werden ließ. Mein Pferd hat dank der zeitgesteuerten Heuraufen endlich wieder Normalgewicht. Trotzdem gewährleisten wir, dass die Pferde keine langen Fresspausen haben und ausreichend Heu bekommen.“

 

„Das allerschönste am Selbstversorgerdasein ist, dass man sehr viel mit seinem Pferd lebt. Man ist einen erheblichen Teil der Zeit mit seinem Pferd zusammen, ohne etwas von ihm zu verlangen. Man bekommt mit, welche Probleme es gerade in der Herde gibt, oder mit wem das Pferd die meiste Zeit verbringt. Man lernt die Vorlieben des Pferdes viel besser kennen, weil man es sehr viel beobachten kann. Und wenn mir meine Stute bei der Stallarbeit selbstständig einen Besuch abstattet, mich mit ihren Nüstern an meiner Wange berührt und mich zufrieden anschaut, dann geht mir das Herz auf und ich weiß genau, dass sich jeder einzelne Handgriff lohnt“, schwärmt Kim Hameister.

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