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Fotos&Text: Lorella Joschko

01.06.2017

In Voll-Speed um die Stangen

 Zu Gast beim Mounted Games - Turnier

 

Zwei Teamreiter stehen mit ihren Ponys schon ungeduldig an der Starterlinie, die anderen beiden Reiter des Teams warten an der Wechsellinie auf ihren  Einsatz. Fünf Teams treten hier gegeneinander an und warten auf das Startsignal. Jedes Team unverkennbar in farblich passenden Trikots und Helmüberzügen. In der Mitte der Arena liegen jeweils fünf Holzlatten mit sechs aufgepusteten Luftballons darauf. Ziel des Spiels ‚Bang-a-Baloon‘  ist es, dass jeder Reiter mindestens einen Ballon zerstechen muss. Einziges Hilfsmittel ist eine Art Lanze mit einer Nadel oder einem Nagel als Spitze. Der Start erfolgt, sobald der Linienrichter mit der Fahne schwenkt – es ist eigentlich kein Impuls der Reiter nötig; die Ponys wissen, dass es los geht und jagen im gestreckten Galopp durch die Arena. Fast synchron preschen die fünf Ponys nebeneinander auf die Ballonbretter zu. Der Reiter visiert mit der Lanze den ersten Ballon an, der auf einen Stoß hin sofort platzt und beinahe ohne an Geschwindigkeit zu verlieren geht es geradewegs auf die Wechsellinie zu, wo der Lanzen- und Reiterwechsel bei vollem Tempo erfolgt. Laute Zurufe und Motivationen der anderen Teams untermalen das rasante Spiel.

Mounted Games sind die wohl spannendsten Reiterspiele, die der Reitsport zu bieten hat. In 26 fest reglementierten Spielen stellen die jeweiligen Teams ihr Können und Geschick unter Beweis. Im Vordergrund stehen aber in erster Linie der Teamgeist und die Harmonie zwischen Pony und Reiter. Abseits vom hektischen Turnierplatz grasen über 100 Ponys auf ihren provisorisch abgezäunten Paddocks. Manche dösen in der Sonne, andere lassen sich ihren wohlverdienten Wiesensnack schmecken. Zwischendrin immer wieder kleine Reitergrüppchen, die zusammen sitzen und sich gut gelaunt unterhalten. "Da ein Mounted Games Turnier meist über ein gesamtes Wochenende geht und viele von weiter weg anreisen, steht es außer Frage, dass die Ponys nicht im Hänger untergebracht sind. Auch die meisten Reiter schlafen mit auf dem Turnierplatz. Viele campen oder schlafen im Auto oder im Transporter", sagt Sandra Bammann, Beauftragte für den Breitensport des Reitvereins Kirchwalsede. Es herrscht eine freundschaftliche Atmosphäre auf dem gesamten Gelände - nicht nur zwischen den Reitern, sondern auch zwischen den Ponys und ihren Reitern. Durch die Turniere und das gemeinsame Hobby, sind viele neue Freundschaften entstanden. Da macht es auch nichts, wenn ein Spieldurchlauf mal nicht ganz geglückt ist. Viele der Teilnehmer sind noch nicht volljährig und werden deshalb häufig von ihren Eltern begleitet, die auch sichtlich Spaß an der Sache haben. Nur während der Spiele ist höchste Konzentration und auch ein klein wenig der Sieg-Gedanke vorrangig.

 

Mounted Games sind entgegen der weitläufigen Meinungen viel mehr, als nur 'Spiel und Spaß mit den Ponys'. Die deutschen Mounted Gamer werden unter dem Dachverband für Reiterspiele Mounted Games Deutschland e.V. vereint. Reitvereine, die neben den 'normalen' Sparten, wie Dressur und Springen auch Mounted Games anbieten, könne sich zusätzlich zu ihrem Pferdeverband auch dem Mounted Games Verband anschließen und haben so die Möglichkeit von Mounted Games Trainern trainiert zu werden, anerkannte Mannschaften zusammen zu stellen und an Turnieren teilzunehmen oder selbst welche auszurichten.

 

Hingegen der übrigen Reitsparten steht bei den Mounted Games das Team im Vordergrund - ein Spiel kann nur beendet werden, wenn auch das letzte Teammitglied die Ziellinie erreicht hat und das vor allem zwingend im Sattel sitzend. Erstmal klingt eine solche Aussage relativ logisch, aber nach einigen Spielen ist klar, warum diese Regel so betont wird: Bei dem Spiel 'Socks and Buckets' müssen die Reiter von ihren Ponys abspringen, eine Socke aufheben und diese in einen Eimer werfen. Das Abspringen und Aufspringen erfolgt meist im Galopp und da kommt es schon mal vor, dass ein Pony zu übereifrig ist und der Reiter nicht wieder aufspringen kann. Damit bei den Spielen weder Reiter noch Pony zu Schaden kommen, orientieren sich die Mounted Games Deutschland strikt nach den LPO Richtlinien. Die Reiterausrüstung besteht aus Jodhpurstiefeln, geeigneten Reithosen, Teamshirts und Reitkappen. Sporen und Gerte sind nicht erlaubt. Die Ponys tragen normale Zäumungen und meistens Springsättel mit Vorderzeug. Viele Reiter haben zusätzlich noch einen Halsriemen angebracht, an dem sie sich besser festhalten können, wenn sie sich zum Beispiel vom Pferd beugen müssen oder wenn es darum geht, schnell wieder aufzusteigen.

 

 

 

Wie kann ich mit machen?

 

Um mit zu machen, „müssen die Reiter im Besitz des Basispass und mindestens des Reitabzeichen sieben (RA7) sein. Die Turniere werden in verschiedene Klassen unterteilt – U14, U18 und eine offene Klasse, in der alle mit reiten können. Natürlich bedeutet ein Turnier nicht ausschließlich ‚Spaß‘, jedes Team kann letztlich auf den einzelnen Turnieren Ranglistenpunkte ergattern, die eventuell für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren. Ein Team besteht in der Regel aus fünf Reitern, von denen immer vier pro Spiel starten. So haben die Teammitglieder die Möglichkeit, Spiele, in denen sie nicht so gut sind, auszulassen und dafür andere Spiele zu übernehmen. Es gibt aber auch Einzel- oder Paarwertungen bei den Mounted Games“, so Bammann.

 

Gerade Kinder und Jugendliche werden von dem rasanten Sport angezogen – Jungen genauso, wie Mädchen. Die meisten kommen durch Freunde oder Bekannte mit den Mounted Games in Berührung und wer einmal dabei war, wird auch dabei bleiben. In England erfreuen sich die Mounted Games einer noch größeren Beliebtheit und werden dort in beinahe jeder Stadt veranstaltet. In Deutschland hält sich der Zuwachs leider noch in Grenzen - sehr zum Bedauern des Verbandes und den Mounted Gamern. Ihnen ist vor allem wichtig, nicht als ‚Spaßverein‘ gesehen zu werden, sondern als eine neue Sparte im Reitsport, die sich, wie die anderen Sparten auch, an ein festes Reglement hält, ausgebildete Trainer zur Verfügung stellt und den Nachwuchs fördert. Deswegen ist eine der Hauptaufgaben der Verbandsmitglieder, neue Vereine zu akkreditieren und begeisterte, junge Menschen für den Sport zu gewinnen, „dann müsste man vielleicht nicht mehr durch halb Deutschland fahren, um an einem Turnier teilzunehmen“, sagt Sandra Bammann vom Reitverein Kirchwalsede.

 

 

Im Winter ist meist Trainingspause von den Spielen angesagt und die Reiter konditionieren ihre Ponys mit dressurmäßiger oder springbetonter Arbeit, natürlich stehen auch ausgiebige Ausritte auf dem Plan. Was nach den einzelnen Spielen besonders auffällt: Kein Pony steht einfach nur herum. Jeder Reiter reitet entweder Schritt oder führt das Pony, bis es trocken ist. Im Anschluss kann es sich dann ausgiebig auf dem Paddock wälzen. Natürlich sind auch Pferde bei den Mounted Games erlaubt – ihre Größe hat aber einen entscheidenden Nachteil: Sie sind nicht so wendig und das könnte dem Team wertvolle Sekunden kosten. „Am besten eignen sich kleine bis endmaßgezogene Ponys, die sehr schnell und wendig sind. Aber noch wichtiger bei dem geeigneten Mounted Game Pony ist die Gelassenheit und ein starkes Nervenkostüm“, erklärt Bammann. Das fällt besonders bei den Spielen auf, wo die Ponys in schnellst möglicher Zeit eine gewisse Strecke zurücklegen und dann abrupt ganz still und ruhig bleiben müssen, während der Reiter eine Aufgabe erfüllt.

Mounted Games

 

Ursprünglich stammen die ‚Mounted Games‘ aus Indien und sollten die Fitness von Soldat und Pferd auch in Zeiten des Friedens stärken. Im Laufe der Kolonialisierung übernahmen die Briten die Idee der Reiterspiele und etablierten daraus einen Sport. Nach und nach wurden Spiele und Regeln standardisiert. Heutiger Dachverband ist die ‚International Mounted Games Association‘, dem bislang 22 Nationen angehören.

 

 

Wer jetzt selbst einmal in das rasante Treiben der Mounted Gamer reinschnuppern möchte, kann sich jederzeit an einen Mounted Game Verein oder an den Dachverband wenden. Auf der Homepage ist noch einmal alles Wissenswertes zusammen gefasst und gibt einen guten Einblick.

 

http://www.vrmgd.de/

Lesen Sie den ganzen Artikel in unser Ausgabe 02/2017.

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